Humboldt-Universitäts-Gesellschaft

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The Dead, as far as [    ] can remember

Ausstellung im Tieranatomischen Theater zu Wissen und Kontroversen über koloniale Gewalt, antikolonialen Wiederstand, menschliche Überreste und Objekte aus den ehemaligen Kolonien in Museen und Sammlungen
9. 11. 2018 – 19. 01. 2019
 
Die Geschichte kolonialer Gewalt wird auf sehr unterschiedliche Weise erinnert. Sie betrifft die individuelle und kollektive Erinnerung von Nachkommen der Opfer. Sie ist eng mit Museen und Sammlungen verbunden, in denen menschliche Überreste und Objekte aus den ehemaligen Kolonien aufbewahrt werden. Sie ist Teil der Geschichte der Universitäten – einschließlich der Humboldt-Universität – wo Sammlungen beforscht wurden, die zur wissenschaftlichen Begründung von Kolonialismus und Rassismus beigetragen haben.
 
"The Dead, as far as [     ] can remember" ist Teil des Programms der Humboldt-Universität zur diesjährigen Berlin Science Week. Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Rahmenprogramm mit Performances, Vorträgen und Diskussionen, die den aktuellen Stand der Forschung an der Humboldt-Universität mit außeruniversitären Perspektiven in Verbindung bringen.

An was erinnert wird, wie das geschieht und wo die materiellen Zeugnisse aufbewahrt werden, hängt davon ab, ‚wer spricht’. In vier Kapiteln zeigt "The Dead, as far as [     ] can remember" die Vielfalt des Wissens und die Kontroversen über die Kolonialgeschichte mit transnationalen Stimmen aus der Vergangenheit und Gegenwart. Bildende und darstellende Künstler_innen, Wissenschaftler_innen, Museumsmitarbeiter_innen und dekoloniale Aktivist_innen kommen zu Wort.

"The Dead, as far as [     ] can remember" wurde kuratiert von Felix Sattler.

Öffnungszeiten
Dienstag - Samstag  14 – 18 Uhr

Freier Eintritt

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